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Fußball · Donaumark-Regionalliga

Fünf Runden, zwei Spitzenreiter: was die Tabelle bereits verrät

Eckpunkt eines Fußballplatzes: weiße Viertelkreislinie auf grünem Kunstrasen
Der Eckpunkt im Stadion an der Au, der Schatten des Flutlichtmasts liegt quer über der Linie: Von hier kam die Flanke zum 3:2, das die Partie gegen Rohrbach-Ost entschied.

Nach der fünften Runde führen der FC Auwiesen und der SV Buchberg die Donaumark-Regionalliga punktegleich an, getrennt nur durch zwei Tore Differenz. Dahinter hat der SK Nordwald am Sonntag in Auwiesen die erste Niederlage kassiert und liegt einen Zähler zurück. Und im Tabellenkeller stehen drei Klubs, die zusammen noch keinen einzigen Sieg vorweisen.

Der Sonntag begann mit dem klarsten Ergebnis der Runde. Der FC Auwiesen schlug den SK Nordwald mit 4:1 und drehte damit eine Partie, die nach zwanzig Minuten noch 0:1 gestanden war. Nordwald bleibt mit zwölf Punkten in Schlagdistanz, ist aber die einzige Mannschaft der Spitzengruppe mit einer Niederlage.

Der SV Buchberg kam gegen den ASV Marktviertel über ein 2:2 nicht hinaus und gab damit zum ersten Mal in dieser Saison daheim Punkte ab. Vier Siege und ein Unentschieden stehen dennoch zu Buche – dieselbe Bilanz wie beim FC Auwiesen, nur mit drei Toren weniger auf dem Konto.

Die Mitte rückt zusammen

Zwischen Platz vier und Platz sieben liegen drei Punkte. Der FC Steinbrück kam in Mühlgraben nicht über ein 1:1 hinaus und hält bei zehn Zählern. Der FC Mühlgraben ist neben den beiden Spitzenklubs die dritte Mannschaft ohne Niederlage, hat aber bereits drei Unentschieden gespielt. Der SV Donaumark liegt nach dem 4:2 gegen Rohrbach-Ost ebenfalls bei neun Punkten, der SC Hafenfeld nach dem 2:2 in Kirchenau bei sieben.

„Drei Unentschieden sind kein Makel. Uns fehlt in den letzten zwanzig Minuten ein Tor, nicht die Ordnung.“

Ines Trauner, Trainerin FC Mühlgraben

Wer sich die Torbilanzen ansieht, erkennt den Unterschied zwischen diesen vier Klubs schnell: Steinbrück hat erst fünf Gegentore zugelassen, Hafenfeld dagegen neun. In einer Liga mit elf Runden ist das der Abstand, der am Ende über Platz vier oder Platz sieben entscheidet.

Unten wird es eng

Am Tabellenende hat der SV Lindenau mit dem 3:2 in Weidental den ersten Sieg der Saison geholt und liegt nun punktegleich mit dem SV Kirchenau, das nach drei Unentschieden weiter auf den ersten Erfolg wartet. Den ASK Weidental und den FC Rohrbach-Ost trennt ebenfalls nur die Tordifferenz; Rohrbach-Ost hat mit achtzehn Gegentoren die durchlässigste Abwehr des Bewerbs.

Was in der sechsten Runde auffallen wird

Am 30. August empfängt der SV Buchberg den FC Auwiesen – das erste direkte Duell der beiden Tabellenführer. Zeitgleich spielt der SK Nordwald in Mühlgraben und damit gegen eine der drei Mannschaften, die in dieser Saison noch nicht verloren haben. Wer am Sonntagabend oben steht, hängt an zwei Ergebnissen und einer Tordifferenz.

KP

Katharina Pilz begleitet die Donaumark-Regionalliga seit elf Jahren und führt die Ergebnisdatenbank der Redaktion.